
Willkommen bei der Internetpräsenz von OTS, der Standardisierungsinitiative der OCA (Open Traffic Systems City Association), dem internationalen Verband Öffentlicher Baulastträger und Betreiber.
OTS steht für Open Traffic Systems und ist aus dem Namen der OCA abgeleitet. Seine Wurzeln hat OTS in der OCIT®-Initative, die auf die Schaffung von Schnittstellenstandards für Lichtsignalsteuerungsysteme ausgerichtet ist.
Wer steht hinter OTS?
Für Baulastträger und Betreiber von zum Teil hoheitsübergreifenden und in der Regel herstellergemischten Verkehrsmanagement- und Verkehrstelematiksystemen reicht der OCIT-Standard nicht aus. Deswegen hat im Jahr 2005 die Mitgliederversammlung der aus 38 Städten und Landesverwaltungen bestehenden OCA ihren Vorstand mit der Konzeptionierung und Realisierung des umfassenden OTS-Standards beauftragt.
Mit dem 1. OTS-Symposium kann der OCA-Vorstand nun im Frühjahr 2009 die ersten Ergebnisse der interessierten Öffentlichkeit vorlegen. Sie wurden im Rahmen der seitens des BMWi geförderten F&E-Projekte Dmotion und OTS 2 unter Mithilfe von Industrie, Hochschulen und Ing.-Büros erarbeitet.
Was bietet OTS?
OTS versteht sich als Angebot, erhebt aber einen über Schnittstellenspezifikation weit hinausgehenden Anspruch. Ziel ist die Bereitstellung eines sog. OTS-Rahmenwerks, mit dem die Problematik herstellergemischter Verbundsysteme umfänglich behandelt und letztendlich Hilfestellungen zur Problemlösung für alle an derartigen Projekten Beteiligten angeboten werden sollen.
OTS ist ursprünglich für die Anwendung in städtischen Systemen konzipiert worden. Durch eine bereits in Angriff genommene Integration mit dem schon international in Standardisierung befindlichen DATEX II-Standard kann OTS 2/DATEX II aber auch für den Verbund von Innerorts- und Außerortssystemen eingesetzt werden.